220718

Schon lange nichts mehr geschrieben. Es ist viel passiert.

Ich hab nen Freund gefunden. Er war schon länger da. Aber irgendwie auch nicht. Da war ne Entfernung zu überwinden. Aber ich wusste von anfang an, es würde sich lohnen. Und es hat sich gelohnt. Vollkommen. Ganz und gar.

Wie kann in so kurzer Zeit ein Mensch nur so vertraut werden? Ich würde ihm noch nichtes anvertrauen, doch weiß ich auch, dass er für mich da wäre. Ich könnte ihm somit alles anvertrauen. Ich will nur nicht.

Ich muss noch mit der Frage kämpfen, ob diese Freundschaft echt ist. Oder nicht. Meine Seite ist klar, aber seine? Zu groß ist noch die Angst, verlassen zu werden. Zurückgelassen, wie ein wertloser Brocken Dreck. Das muss noch vergehen.

Vielleicht vergeht es nie.

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280618

Zu wissen, dass es nurnoch morgen ist. Es macht mich traurig. Und auch wenn es nur Arbeit ist. Da ist es nicht ’nur‘ Arbeit. Da sind Menschen, die mich begeistern. Die mich genauso mögen, wie ich sie. Und vielleicht liegt es auch an verboten-blauen Augen, aber das schlage ich mir schnell wieder aus dem Kopf. Das ist nich der Grund. Es ist mehr die Freiheit. Denke ich.

Die Möglichkeiten einer anderen Realität beunruhigen mich. Sehr.

Aber jetzt und heute ist nicht diese Realität und die Möglichkeit wird schon von vorne rein ausgeschlossen.

Also schlag dir das aus dem Kopf.

Und dennoch. Ich bin nicht nur bei den Augen aufgehoben, sondern füge mich ins Gefüge mit ein. Ich passe. Ich bin akzeptiert.

Mich fragt niemand. Was ich will. Das ist doch egal. Aber nach zwei Wochen das letzte Mal für immer….ich weiß, dass ich da ein bisschen länger bleiben wollen würde. Wirklich gerne. Lasst mich bleiben. Nehmt mich auf. Ihr lasst mich zumindest ein bisschen strahlen. Diese viel zu dunkle Seele.

260618

Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter.Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter.Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter.

Hör auf.

Probleme

Mach dir da keine Sorgen, ich hab kein Problem mit dir😚

Eigentlich fehlt da noch eine Menge. Und zwar, dass die Probleme außen rum sind. Ich könnte sagen, dass ich ein Problem mit ihrer Gesellschaft hatte. Wobei das auch nicht ganz stimmt. Ich mag die Leute ja. Aber mir wurde erlaubt mit ihnen zu essen. Ich habe nicht um diese Erlaubnis gefragt. Und ich wurde nicht gefragt, ob ich es oke fände, wenn sie dabei sind.

Und was würde ich auf die Frgae antworten, ob ich selbst ein Problem hatte. Wahrscheinlich mit „nein“. Und doch fehlt da wieder eine Menge. Da fehlt das „ja“. Aber solange es unsichtbar ist, existiert es ja kaum.

120618

Weil es mir eine scheiß Angst einjagt.

Was, wenn alles gut ist und dann fällt alles in sich zusammen? Jetzt bin ich am Boden. Jetzt kann mich nichts zerstören. Aber wenn alles gut ist, dann kann es immer schlechter werden.

Und ich will den Schmerz nicht spüren.

Also lebe ich mit dem dumpfen Drücken in meiner Brust.

100618

Ich spüre die Sonne/ aber ich spüre sie nicht.

Da ist Wärme/ doch keine Strahlen.

In mir brodelt es./ Ich zerkoche./ Ich denaturiere.

Da sind keine Strahlen./ Ein Sturm tobt./ Nebel/ Schleier/ Schlieren.

Immer noch das selbe Spiel./ Im Dunkeln.

Im Dunkeln ist es schwer/ so schwer/ den richtigen Weg zu finden.

020518

Manchmal fügt sich alles zusammen. Denn unsere Scherben sind auch nur Puzzleteile. Und am Ende, mit ein bisschen Glück und ein bisschen mehr Fantasie, fügen wir uns zusamen. Also strahle, du buntes Mosaik. Seh deine Farben. Nehme sie wahr. Akzepiere, dass du einzigartig bist. Niemand kann dir das Wasser reichen. Niemand, außer du.

Du bist anders. Besonders. Einzigartig. Ein Unikat.

Am Ende fügt sich alles zusammen.

Sogar ein gebrochenes Herz.

Also trage die Narben mit Stolz und lächle dem Sturm entgegen. Du hast schon so viele Unwetter überlebt.

Du bist am Leben.

070418

Ich bin schon den ganzen Tag so müde und mir ist kalt. Außer in der Sonne. Da war mir warm. Die Sonne ist so herrlich und grausam zugleich. Scheint mit all ihrer Kraft damit es scheint, als würde das ewig so weiter gehen. Als wäre jetzt Sommer. Oder zumindest Frühling.

Aber seien wir mal ehrlich: wann hat das Wetter das letzte Mal etwas versprochen und es dann aich gehalten? So richtig. Ohne Einschränkungen oder Kompromisse. Sommer 2015. Das war ein Sommer. Wirklich. So heiß. So lang. Und dann war er irgendwie weg. Ging in den Winter über. Und dann haben die Kompromisse angefangen. Die Einschränkungen.

Da wo ich wohne, da ist es eh immer kalt. Wirklich. Könnt ihr mir glauben. Ich wohne in einer Gegend, die ein paar Meter höher ist und ein paar Grad kälter.

Aber so ist das eben.

Und manchmal wünsche ich mir die Zeit und das Gefühl zurück. Dieser heißen Sommer, in denen mir dennoch immer zu kalt war. In denen ich zu schwach war um zu rennen und zu stark war um es zu ändern. Ohne Kompromisse. Nur ein paar Einschränkungen. Aber das war oke. Es war ja der Sommer meines Lebens. Und die Nächte, in denen ich geweint habe vergesse ich einfach. Und erinnere mich schöner zurück als es war. Aber ich konnte fast fliegen, so leicht habe ich mich gefühlt. Jetzt kann ich nichtmehr fliegen. Und versuche -fast vergebens- vom Boden der Tatsachen los zu kommen.

Vielleicht wird es ja dieser hier. Der Sommer meines Lebens.

080318

Bald ist es vorbei. Noch zwei Tage. Dann ist es rum. „Freiheit“ wenn ich es so nennen will. Aber eigentlich ja nicht. Danach kommt die Übungsphase und dann wieder die Lernphase und dann wieder die Schulphase und dann wieder die Lernphase und dann die Schulphase und DANN sind sie fertig. Prüfung schreiben und fertig sein. Wir warten noch. Noch ein halbes Jahr. Dann sind wir auch fertig. „Freiheit“. Binden an die Firma. Oder eine andere Firma. Oder studieren. Immer weiter lernen. Bis der Kopf platzt. Frei sind wir dann im Tod. Da können wir machen was wir wolln.

270218

Berufsschule ist ein Witz. Aber doch nicht ohne. Eher ein Witz, den du erst dann ernst nimmst, wenn es schon zu spät ist. Zu spät um daraus noch was zu lernen. Zu spät um die Moral von der Geschicht‘ zu erkennen.

Also quäle ich mich früh – aber später als zu Arbeitszeiten – aus dem Bett, mache gelegentlich ein bisschen Sport, gebe meinem Freund einen Abschiedskuss und mache mich auf den Weg.

Es ist kalt. Dort ist es immer kalt. Auch im Sommer. Es ist ein Witz. Man muss schon lachen um nicht weinen zu müssen.

Und dann sitz ich im Wohnheim – zwei Nächte pro Woche, ich will ja auch Zeit mit meinen Kolleginnen verbringen – und bin eingeengt. Zwischen Tisch und Stuhl. Zusammengefaltet wie ein nutzloses Blatt Papier. Und soll Leistung bringen. Die beste sein. Oder zumindest keine 3 schreiben. Befriedigend ist nunmal nicht ausreichend. Es ist schließlich nicht sehr gut. Befriedigend entspricht nicht den Erwartungen.

Dieser Ort hier entspricht jede Woche erneut meinen Erwartungen. Aber das ist weder gut noch sehr gut. Eher deprimierend.

Und doch lachen wir. Wir solln ja nicht weinen.