210618

Heute war ein sehr guter Tag. Wirklich. Das habe ich schon früh gemerkt. Aber spätestens, als ich meine Mittagspause ausfallen lassen habe weil ich da nicht weg wollte, war das für mich eindeutig.

Es war alles anders. Wohl mal mit dem richtigen Fuß aufgestanden…wenn ich nur wüsste welcher meiner zwei linken das nur war…

Und ich habe die Initiative ergriffen. Nur ein Stück. Aber es hat gereicht. Und so bin ich den Rest des Tages freudestrahlend einen ziemlich gut aussehenden und super lieben Typen gefolgt, der mir alles über seine Arbeit (und sein Privatleben) erzählt hat. Ja, Arbeit kann Freude bereiten.

Dad ist schon fast ein Wunder. Ich war so fröhlich, wie schon lange nicht mehr. Und im Moment läuft mein psychisches Wohlbefinden den Bach runter. Aber da hab ich wohl ne große Höhe mittels Schleuse bewältigt. Und das ist überwältigend.

Ich hoffe auf mehr solche Tage.

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070418

Ich bin schon den ganzen Tag so müde und mir ist kalt. Außer in der Sonne. Da war mir warm. Die Sonne ist so herrlich und grausam zugleich. Scheint mit all ihrer Kraft damit es scheint, als würde das ewig so weiter gehen. Als wäre jetzt Sommer. Oder zumindest Frühling.

Aber seien wir mal ehrlich: wann hat das Wetter das letzte Mal etwas versprochen und es dann aich gehalten? So richtig. Ohne Einschränkungen oder Kompromisse. Sommer 2015. Das war ein Sommer. Wirklich. So heiß. So lang. Und dann war er irgendwie weg. Ging in den Winter über. Und dann haben die Kompromisse angefangen. Die Einschränkungen.

Da wo ich wohne, da ist es eh immer kalt. Wirklich. Könnt ihr mir glauben. Ich wohne in einer Gegend, die ein paar Meter höher ist und ein paar Grad kälter.

Aber so ist das eben.

Und manchmal wünsche ich mir die Zeit und das Gefühl zurück. Dieser heißen Sommer, in denen mir dennoch immer zu kalt war. In denen ich zu schwach war um zu rennen und zu stark war um es zu ändern. Ohne Kompromisse. Nur ein paar Einschränkungen. Aber das war oke. Es war ja der Sommer meines Lebens. Und die Nächte, in denen ich geweint habe vergesse ich einfach. Und erinnere mich schöner zurück als es war. Aber ich konnte fast fliegen, so leicht habe ich mich gefühlt. Jetzt kann ich nichtmehr fliegen. Und versuche -fast vergebens- vom Boden der Tatsachen los zu kommen.

Vielleicht wird es ja dieser hier. Der Sommer meines Lebens.

Winter is coming

Da bist du ja wieder, hallo Schnee. Schon lang nichtmehr gesehn.
Was für eine Ehre, du bist den weiten Weg hierhergekommen um uns zu besuchen,
Doch muss ich dir beichten:
Verschwinde, ich will dich hier nicht haben. Weiche dem Sommer, du sollst endlich gehn!!!

RECOVERY

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Und langsam fließt das Blut zurück in meine Adern.
Ich kann es spüren. Jeden einzelnen Tropfen davon.
Es atmet auf ohne Sorge fliehen zu müssen,
Es kehrt zurück und fühlt sich zuhaus.

Meine Haut wird wärmer. Langsam. Mit Vorsicht.
Das ist mein Frühling. Die Hitze des Sommers
Würde mich mit all seiner Macht
Von noch gefrorenen Füßen werfen.
Drum tau ich leicht auf und lerne leben.