020818

In einem Jahr kann sich unendlich viel verändern. Das merke ich jetzt ganz deutlich, da ich mich darauf gefreut habe es genauso wie im Jahr zuvor zu machen. Aber es ist etwas verschoben und verzogen und nichtmehr am bekannten Platz. Und ich kann nur hoffen, dass es dennoch am richtigen Platz ist. Dass sich nur die Umstände geändert haben.

Ich hoffe alles ist gut.

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080318

Bald ist es vorbei. Noch zwei Tage. Dann ist es rum. „Freiheit“ wenn ich es so nennen will. Aber eigentlich ja nicht. Danach kommt die Übungsphase und dann wieder die Lernphase und dann wieder die Schulphase und dann wieder die Lernphase und dann die Schulphase und DANN sind sie fertig. Prüfung schreiben und fertig sein. Wir warten noch. Noch ein halbes Jahr. Dann sind wir auch fertig. „Freiheit“. Binden an die Firma. Oder eine andere Firma. Oder studieren. Immer weiter lernen. Bis der Kopf platzt. Frei sind wir dann im Tod. Da können wir machen was wir wolln.

220218

Heute ist es genau ein Monat her. Also noch nicht ganz. Jetzt vor einen Monat hatte mein Herz noch kein Stückchen mehr abgebrochen. Da war es noch für ein paar Stunden ganz und unbeschwert.

Heute in ein paar Stunden werde ich hoffentlich dann schon Alkohol im Blut haben. Aber hoffentlich nicht viel zu viel. Muss ja wieder aufstehn am nächsten Tag. Schule.

Das Leben geht nunmal immer weiter.

Immer weiter.

PLÄNE

Die Zukunft, die wir wünschen
Steht nichtmal in den Sternen.
Drum können wir träumen,
Drum können wir weinen.

Wenn du erwachst,
Ist dir des Tages Kleid noch unbekannt.
Wer will schon wissen,
Was heute zerfällt?

Ich sparte mir den Tag
Wüsst ich das Ende schon.
Liefe uns davon,
Auf dass Zweisamkeit zusammenhält.

ALLES BEIM ALTEN

Bleiben wir doch beim Alten,
Weil jeder das schon kennt.
Bleiben wir doch beim Alten,
Das Aktualisieren hab ich verpennt.

Sollte da nicht dein Lächeln stehen,
Wo eine Träne herunterrinnt?
Sagten wir nicht: Es soll anders werden
Sobald das neue Jahr beginnt.

Die große Entscheidung verschieb ich auf morgen,
So wenig wie möglich Unsicherheit.
Veränderung bringt mir zu viele Sorgen,
Für Sprünge bin ich noch lang nicht bereit.

Drum bleib ich immer beim Alten,
Für Wechsel vom Gefühl her zu fein.
Drum bleib ich immer beim Alten,
Und fress den Frust in mich rein.


Wie oft haben wir schon gesagt: „Das mach ich morgen.“? Und so oft haben wir am nächsten Tag das selbe gesagt.
Der Wille war doch da, irgendwie. Wir haben drüber nachgedacht aufzuräumen, gesünder zu leben, ein Buch anzufangen, alte Freunde anzurufen, Erinnerungen gehen zu lassen, neu anzufangen. Reicht das denn nicht, einfach nur darüber nachzudenken?
NEIN!! Du kannst dir Sachen vornehmen soviel du willst, doch solange du sie nicht in die Tat umsetzt veränderst du nichts! Es bleibt alles beim altem. Ja manches will man nicht machen, einfach weil es unangenehm ist. Doch wir können nicht rumhocken unseren inneren Schweinehund anschauen und sagen: „Ist oke, du hast gewonnen. Heute mach ich nichts mehr. Morgen vielleicht. Aber eigentlich weiß ich, dass das schon immer die Ausrede war, es ist und immer sein wird. Aber egal. Heute mach ich nichts mehr… und fress den Frust in mich rein.“
Natürlich hat man vor manchen Dingen und Veränderungen Angst (bezogen auf größere Entscheidungen und Aktionen, wobei die Angst Spinnen beim Aufräumen zu finden durchaus berechtigt ist ;)). Doch was wollen wir mit einem Leben voller „Ich hab die Chance vorbeiziehen lassen.“?
Ich lebe hier. Ich lebe jetzt. In dieser Sekunde. In diesem Moment. Ich werde alles tun um das Jetzt zum größten Abenteuer meines Lebens zu machen! Genauso wie morgen. Und übermorgen. „Sitz! Platz! Schlaf, Schweinehund! Du wirst nichtmehr gebraucht! Das ist mein Leben voller „Ich hab die Chance genutzt.“

Schiebt nicht alles auf morgen, was heute dringend getan werden muss. Wenn es geschafft ist fühlst du dich besser!

„Leben heißt sich zu verändern. Immer und immer wieder. Das wissen die Jahreszeiten und das weiß jeder Baum.“
– Heute bin ich blond