211117

Niemand hat mich vorgewarnt. Wohl weil es sich niemand zu fürchten traute.

Niemand hat es mir angesehen. Wohl weil es sich niemand zu sehen glaubte.

Niemand hat mir beigestanden. Wohl weil es sich niemand zu fragen traute.
Und so weiß ich immer noch nichts. Nach so vielen Jahren [vier sind es inzwischen. Oder fünf?]. Ich weiß nicht damit umzugehen. Es zu umgehen. Ich weiß nur, dass es kommt. Früher oder später. Mit der Kälte. Mit dem Schnee. Mit monotonen grau und grau-weiß-blau.

Und so wart ich auf ein Ende

Von mir

Oder

Meiner Schmerzen.

Ich warte dass der Druck aufhört

Ganz tief in meinem Herzen.

Aber er geht nicht,

Denn es fängt gerade erst an.

Er geht einfach nicht.

Der Kampf fängt von Neuen nun an.

Ich kämpfe und kämpfe

So sehr dagegen an.

Ich will ja gar nicht

Nicht glücklich sein.

Und so ist jeder Tag

Eine weitere Schlacht.

Nur mit dir schlaf ich

Am Abend noch ein.

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AM SEIDENEN FADEN

Langsam verstehe ich,
Dass das, was uns oben hält
Nicht Liebe, Freude, Hoffnungen sind.
Es sind Fäden.
Unsichtbar,
Für den, der sie nicht sieht.
Und wunderbare Werkzeuge,
Für den, der sie benutzt.

Marionetten, so weit das Auge reicht.
Sie stehen nur gerade,
Solange man sie braucht.
Danach klappen sie vollständig
Ineinander zusammen.
Und selbst da erkennen sie nicht,
Dass sie hingen,
Am seidenen Faden.

Und so verliebte sich der Löwe in das Lamm…

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Diesen Zusatz zum Twilight Zitat habe ich meiner Schwester zu verdanken.

Es steckt so unglaublich viel Wahrheit in diesen Worten. Aber warum zerstören wir so oft die Dinge, die wir doch eigentlich lieben? Warum kann der Löwe dem Drang nicht widerstehen seine Liebe aufzufressen? Anscheinend reicht es nicht ’sehr schön‘ zu sein. Wäre das Lamm überhaupt vom Löwen bemerkt worden ohne die Schönheit? War das größte und schönste an ihm sein Untergang? Warum stößt du oft die Menschen weg, die dir doch so viel bedeuten?