040718

Ich komme immer wieder darauf zurück. Ich erwische mich zu oft, wie ich diese Bilder immer wieder durch schaue. Auf der Suche nach mir selbst. Doch was ich suche liegt in der Zukunft und wo ich suche liegt in der Vergangenheit. So werde ich nie mals ans Ziel kommen. Aber es würde sich so verdammt gut anfühlen – dieses temporäre Fakeziel.

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280618

Zu wissen, dass es nurnoch morgen ist. Es macht mich traurig. Und auch wenn es nur Arbeit ist. Da ist es nicht ’nur‘ Arbeit. Da sind Menschen, die mich begeistern. Die mich genauso mögen, wie ich sie. Und vielleicht liegt es auch an verboten-blauen Augen, aber das schlage ich mir schnell wieder aus dem Kopf. Das ist nich der Grund. Es ist mehr die Freiheit. Denke ich.

Die Möglichkeiten einer anderen Realität beunruhigen mich. Sehr.

Aber jetzt und heute ist nicht diese Realität und die Möglichkeit wird schon von vorne rein ausgeschlossen.

Also schlag dir das aus dem Kopf.

Und dennoch. Ich bin nicht nur bei den Augen aufgehoben, sondern füge mich ins Gefüge mit ein. Ich passe. Ich bin akzeptiert.

Mich fragt niemand. Was ich will. Das ist doch egal. Aber nach zwei Wochen das letzte Mal für immer….ich weiß, dass ich da ein bisschen länger bleiben wollen würde. Wirklich gerne. Lasst mich bleiben. Nehmt mich auf. Ihr lasst mich zumindest ein bisschen strahlen. Diese viel zu dunkle Seele.

260618

Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter.Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter.Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter. Es wird schlechter.

Hör auf.

230618

Da sind so viele Gedanken in meinem Kopf, dass ich kaum vermag sie zu fangen. Geschweige denn zu ordnen. Und ich kann nicht schlafen. Ich frage mich, was ich gesagt habe. Im Suff. Weil da sind manche sehr laute, fast verbotene Gedanken dabei. Und die darf niemand wissen. Oder sollte zumindest nicht. Und doch sind sie an die Oberfläche getrieben. Sie können auf Alkohol schwimmen.

Also hoffe ich, dass ich niemanden verscheucht hat. Meine Seele ist ein dunkler Ort.

210618

Heute war ein sehr guter Tag. Wirklich. Das habe ich schon früh gemerkt. Aber spätestens, als ich meine Mittagspause ausfallen lassen habe weil ich da nicht weg wollte, war das für mich eindeutig.

Es war alles anders. Wohl mal mit dem richtigen Fuß aufgestanden…wenn ich nur wüsste welcher meiner zwei linken das nur war…

Und ich habe die Initiative ergriffen. Nur ein Stück. Aber es hat gereicht. Und so bin ich den Rest des Tages freudestrahlend einen ziemlich gut aussehenden und super lieben Typen gefolgt, der mir alles über seine Arbeit (und sein Privatleben) erzählt hat. Ja, Arbeit kann Freude bereiten.

Dad ist schon fast ein Wunder. Ich war so fröhlich, wie schon lange nicht mehr. Und im Moment läuft mein psychisches Wohlbefinden den Bach runter. Aber da hab ich wohl ne große Höhe mittels Schleuse bewältigt. Und das ist überwältigend.

Ich hoffe auf mehr solche Tage.

Probleme

Mach dir da keine Sorgen, ich hab kein Problem mit dir😚

Eigentlich fehlt da noch eine Menge. Und zwar, dass die Probleme außen rum sind. Ich könnte sagen, dass ich ein Problem mit ihrer Gesellschaft hatte. Wobei das auch nicht ganz stimmt. Ich mag die Leute ja. Aber mir wurde erlaubt mit ihnen zu essen. Ich habe nicht um diese Erlaubnis gefragt. Und ich wurde nicht gefragt, ob ich es oke fände, wenn sie dabei sind.

Und was würde ich auf die Frgae antworten, ob ich selbst ein Problem hatte. Wahrscheinlich mit „nein“. Und doch fehlt da wieder eine Menge. Da fehlt das „ja“. Aber solange es unsichtbar ist, existiert es ja kaum.

120618

Weil es mir eine scheiß Angst einjagt.

Was, wenn alles gut ist und dann fällt alles in sich zusammen? Jetzt bin ich am Boden. Jetzt kann mich nichts zerstören. Aber wenn alles gut ist, dann kann es immer schlechter werden.

Und ich will den Schmerz nicht spüren.

Also lebe ich mit dem dumpfen Drücken in meiner Brust.

100618

Ich spüre die Sonne/ aber ich spüre sie nicht.

Da ist Wärme/ doch keine Strahlen.

In mir brodelt es./ Ich zerkoche./ Ich denaturiere.

Da sind keine Strahlen./ Ein Sturm tobt./ Nebel/ Schleier/ Schlieren.

Immer noch das selbe Spiel./ Im Dunkeln.

Im Dunkeln ist es schwer/ so schwer/ den richtigen Weg zu finden.