alaska – one hundred nine days before

And they needed me, just like comets need tails.

So ist das doch immer. Ich habe einen Platz im Leben. So ist das eben.

„I may die young,“ she said. „But at least I’ll die smart.“

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220218

Heute ist es genau ein Monat her. Also noch nicht ganz. Jetzt vor einen Monat hatte mein Herz noch kein Stückchen mehr abgebrochen. Da war es noch für ein paar Stunden ganz und unbeschwert.

Heute in ein paar Stunden werde ich hoffentlich dann schon Alkohol im Blut haben. Aber hoffentlich nicht viel zu viel. Muss ja wieder aufstehn am nächsten Tag. Schule.

Das Leben geht nunmal immer weiter.

Immer weiter.

ÜBER MIR

080218

Heute sah ich einen Stern.
Er erinnerte mich an dich.
Dann sah ich noch einen.
Er strahlte,
Wie deine Augen.
Daneben war noch einer.
So zart wie deine Finger.
Einer,
Zerbrechlich wie du es warst.
Einer,
Funkelnd wie deine Tränen.
So grell wie deine Schmerzen.
Klar
Und rein,
Wie deine Liebe.

Ein Himmel,
Dunkel wie deine Angst
Zu sterben und zu gehen.
Uns zu verlassen.

Jetzt ist es da oben finster.
Doch du leuchtest
Und strahlst.
Der Mond ist dein Herz.
Und des Nachts
Bin ich nun nie mehr alleine.

060218

Die Erinnerungen sind komisch.
Narürlich habe ich sie deutlich in meinem Kopf. Aber jetzt ist es anders, jetzt muss ich darauf bewusst zurück greifen. Jetzt gibt es keine neuen mehr zu machen.

Ich dachte, ich wüsste was zu tun ist. Wenn die Zeit gekommen ist. Doch das stimmt nicht. Die unvorstellbare Situation ist immer noch unvorstellbar. Ich glaube, ich werde nie wirklich drüber hinwegkommen und es verstehen.

Dass ich nie wieder in dein Haus hineinspatzieren werde. Einfach so. Um mit dir zu reden und ‚Mensch ärgere dich nicht‘ zu spielen.

Das wird nie mehr geschehen und ich werde es nie ganz akzeptieren.

ABSCHIED AUF BEWÄHRUNG

310118

Alles endet
Alles wird vergehen
Es ist nichts zu machen
Doch wir werden uns wieder sehen.

Ich glaube ganz fest
Ans Leben nach dem Ende
Nicht weil ichs tu
Sondern weil ichs sonst
Unerträglich fände.

Also stehst du
Wartend an der Tür
Und wir sehn uns wieder
Wenn ich Abschied nehm von hier.

ich vermisse dich

alaska – one hundred ten days before

And then she announced we were going to look for four-leaf cloves until class ended […] After perhaps two minutes of combing through a clover patch with her long, dirty fingernails, Alaska grabbed a clover with three full-size petals and an undersize, runt of a fourth […] „I really would give you this clover. Except luck is for suckers.“ She pinched the runt petal between the nails of her thumb and finger and plucked it. „There,“ she said to the clover as she dropped it onto the ground.“Now you’re not a genetic freak anymore.“

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She looked at me and smiled widely […]. She smiled with all the delight of a kid on Christmas morning and said, „Y’all smoke to enjoy it. I smoke to die.“

alaska – one hundred twenty-eight days before

„Because you simply cannot draw these things out forever. At some point, you just pull off the Band-Aid and it hurts, but then it’s over and you’re relieved.“

Plaster ab. Mit einem Ruck. Und dann hoffen und warten. Der Schmerz geht vorbei. Er geht immer irgendwann vorbei. Die Frage ist nur wie lang halte ich ihn aus, bis er mich umbringt?

„Things never happened like I imagined them.“

Als ob es immer so einfach wäre. Pläne schmieden. Und hoffen, dass es wenigstens ein bisschen auch so in Erfüllung geht.

„Well, before the adventure comes the unpacking.“

Eins nach dem anderen. Einen Fuß nach dem anderen.

Und so muss sich Miles auch erst eimmal einleben und ankommen. Sehen, mit was er es zu tun hat. Und dann kommt das Abenteuer. Dann kommt (hoffentlich) sein Great Perhaps.

Was ich mich aber frage:
Neue Schule = Neues/Spannenderes Leben?
Stellt er sich das wirklich so einfach vor? Aber oke. Es ist schließlich ein Buch. Im Buch passieren coole Dinge.

Und in meinem Leben? Was passiert da?

alaska

Was ich an Büchern liebe – also an den Büchern, die ich liebe – ist es ihnen anzusehen, dass ich sie liebe. Jedes gute Zitat muss unterstrichen sein. Jede Seite schon oft genug umgeblättert worden sein. Ich will sehen, wie sehr ich es liebe die Worte wieder und wieder in mich aufzunehen. Aufzusaugen.

Im Moment lese ich ‚Looking for Alaska‘ von John Green (auf Deutsch ‚Eine wie Alaska‘). Das erste Mal war im Englisch Unterricht in der 11. Klasse. Also vor vier Jahren. Auch das erste Mal, dass ich ein Buch auf englisch gelesen habe. Aber nicht das letzte Mal. Es hat mich auf so viele Arten inspiriert.

Und nun einmal wieder.

Before. Miles “Pudge” Halter is done with his safe life at home. His whole life has been one big non-event, and his obsession with famous last words has only made him crave “the Great Perhaps” even more (Francois Rabelais, poet). He heads off to the sometimes crazy and anything-but-boring world of Culver Creek Boarding School, and his life becomes the opposite of safe. Because down the hall is Alaska Young. The gorgeous, clever, funny, sexy, self-destructive, screwed up, and utterly fascinating Alaska Young. She is an event unto herself. She pulls Pudge into her world, launches him into the Great Perhaps, and steals his heart. Then. . . .

After. Nothing is ever the same.

Ich will euch zu diesen Abenteuer mitnehmen. Genauer gesagt werde ich meine liebsten Zitate posten und einige Gedanken dazu und so gut wie möglich dabei nicht spoilern. Ich hoffe, ich kann diese beiden Sachen unter einen Hut bringen. Wir werden sehen…